Lyrik von Bewusstseinskunst

Lyrik

Die eigene Geschichte

Mit allen Gefallen
mit jedem Gegebnem
haftet an jedem
das vergangene Leben
wie Flechten an Steinen
wie Moose am Leinen
verteilt übers Land
am Wegesrand.
Hast du vielleicht jetzt übersehen,
du wolltest diese Wege gehen.
Sind Zeichen deines eignen Sehnen
vergangner Zeiten Lachen und Tränen
Was draus geworden holt dich ein
Ist deines Lichtes weiter Schein
Ist deiner Augen Farbenspiel
Zeigt dir dein eigenes Exil
Färbt dir die Welt in deinem Blick
Und bringt dich zu dir selbst zurück
Ist deine Schande und dein Glück
Ist widersprüchlich und verrückt.

Hab keine Angst, dir kann nichts geschehen
Du selbst kannst Wege wählen zu gehen
Von allem Erlebten Geliebtes bleibt
Was nicht gemocht wird stirbt mit der Zeit.

- Dana Jutzi


Selbst dargestellt

Zeig mir, sag mir,
wer du bist.
Denn sonst hab ich
nur zum Glauben,
was die Welt
über dich erzählt.

Ich bin ein Mensch -
Aus diesem Grund.

- Dana Jutzi


Erleuchtung

Dieses Gedicht habe ich mit selbst gemachter Musik in dem Musikvideo "Wie die Flüsse" auf youtube.de veröffentlicht. Ich freue mich über jedes Like! Hier können sie es auf meinen Seiten anhören.

Die Dunkelheit, die immer ist und war,
ist Raum für alles, das ich nehme wahr,
ist Schatten, birgt Unwissen und Gefahr,
und ist auch Hintergrund für alles Wahr'...

Ein Augenblick von aller Klarheit springt
mir ins bewusste Sein - mein Dunkel ringt
mit diesem Leuchten, zart und tief, das singt:
"Es gibt soviel, was ihr einst klar anfingt..."

Wie die Flüsse ihre Formen schreiben
tief ins Gestein, des Landes ehern Schweigen
ist jeder Schreiber and'rer Seelenzweigen
und selbst gedichtet ist sein Tun und Neigen...

- Dana Jutzi


Noch mehr Sinn gefällig? Hier geht's direkt zu meiner Online-Bilderausstellung mit Beschreibungen in eigenen Worten...